8. Mai – Impressionen der Heideruh Aktivitäten
Infostand auf dem Rathausmarkt in Hamburg
Am 8. Mai wurde auf dem Hamburger Rathausmarkt das Befreiungsfest gefeiert – ein Tag des Erinnerns, des Austauschs und der Mahnung. Viele Initiativen, Gruppen und Organisationen waren mit Infoständen vertreten, um über ihre Arbeit zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.










Natürlich war auch Heideruh mit dabei. Unser Stand war den ganzen Tag über gut besucht von interessierten Menschen, die bei Kaffee und Kuchen stehen blieben, in unseren Büchern stöberten oder einfach das Gespräch suchten. Gerade diese Begegnungen machen solche Tage besonders: miteinander reden, zuhören, diskutieren und gemeinsam daran erinnern, dass und warum der 8. Mai bis heute eine so große Bedeutung hat/haben sollten.






Auf der Bühne gab es zahlreiche musikalische Beiträge und natürlich auch Reden. So erinnerte Anja Kostemund eindringlich daran, welche historische und aktuelle Bedeutung der Tag der Befreiung vom Faschismus gerade heute hat. Und Chris aus Heideruh mahnte mit klaren Worten: „dass niemals geschehe, was gestern geschah.“ Diese Botschaft zog sich durch viele Gespräche und Beiträge des Tages.




Auch wenn wir uns selbstverständlich viel mehr Besucherinnen und Besucher gewünscht hätten – und der Bedeutung dieses Gedenktages sicherlich noch mehr Aufmerksamkeit angemessen gewesen wäre –, war die Stimmung auf dem Rathausmarkt freundlich, engagiert und solidarisch. Das Wetter spielte bis auf einige kräftige Windböen ebenfalls gut mit und so hat der gemeinsame Einsatz viel Freude gemacht. Alle Beteiligten waren mit Herz dabei und genau das war spürbar.
Gedenkveranstaltung in Buchholz
Nicht nur in Hamburg wurde am 8. Mai erinnert. Auch die Gedenkveranstaltung in Buchholz war trotz geringer Besucherzahl eine gute und wichtige Veranstaltung. Besonders erfreulich war, dass der ehemalige stellvertretende Bürgermeister seine Idee bekräftigte, eine Straße in Buchholz nach Käthe oder Franz Jacob zu benennen. Ein starkes Zeichen dafür, dass Erinnerungsarbeit lebendig bleibt und ihren Platz im öffentlichen Raum haben muss.



Der 8. Mai bleibt ein Tag der Befreiung – und ein Auftrag für die Gegenwart.
Fotos HM, SG, JE